ESSEN UND TRINKEN 3

Hanseatisch essen
Louis C. Jacob:
Elbchaussee 401-404 Tel. 82 25 50
Bus: 36 nach Blankenese Mo-So 12.15-14.15,18.30-24 Uhr Menü ab 80 €
Hanseatischer Prunk: schwere Orient¬teppiche, Kronleuchter, Parkett und reichlich Personal. Und auch die Küche ist vom Feinsten: Loup de mer beson¬ders knusprig. Das ist Perfektion mit Charme!
Haerlin: S. 239, D 1 Neuer Jungfernstieg 9-14 Tel. 34 94 33 10 U-/S-Bahn: Jungfernstieg Di-Sa 18.30-22.30 Uhr Hauptgerichte um 30 €
Distinguiertes Traditionshaus im Hotel Vier Jahreszeiten. Kein Mann kommt hier ohne Sakko rein. 40 Champagner auf der Karte, damit ist alles gesagt. Zu empfehlen: Schaumsuppe von roten Linsen mit gegrillten Jakobsmuscheln oder Rinderlende in Olivenkruste. Alles inklusive Piano-Untermalung und elo¬quentem Kellner.
Alt-Hamburger Aalspeicher:
S. 236, B3
Deichstr. 43
Tel. 362990
www.aalspeicher.de
Mo-So 12-24 Uhr
U-Bahn: Rödingsmarkt
Aal aus eigener Räucherei, aber auch
andere Fischgerichte echt hambur-
gisch zubereitet in uriger Atmosphäre.
Mit Balkon zum Fleet.
Schlachterbörse: S. 235, F1 Kampstr. 42 Tel. 43 65 43
www.schlachterboerse.de U/S-Bahn: Sternschanze U-Bahn: Feldstraße Mo-Fr 11.30-1 Uhr Sa ab 17.30 Uhr
Karbonade mit Kartoffelsalat 15 €. Fleisch und Bier – das gibt es hier. Auf Wunsch auch Scampi oder Austern, Ochsenschwanzsuppe oder Hummer. Beste traditionelle Küche im rustikal¬gemütlichen Ambiente.

Aus aller Welt
Chilli Club: S. 239, E4 Am Sandtorkai 54 Tel. 35703580 U-Bahn: Messberg tgl. 12-23 Uhr Hauptgerichte 9-18 €
In der Hafencity werden auch kulina¬risch Trends gesetzt: moderne asiati¬sche Küche in chilliger Atmosphäre. Auch leckere Take-away-Gerichte.
La Scala: S. 231, E 2 Falkenried 54 Tel. 420 62 95 U-Bahn: Eppendorfer Baum Di-So 19-24 Uhr Hauptgericht um 20 €
Mario Zini ist Hamburgs bester Italie¬ner, obwohl zugegebenermaßen das Lokal von außen gar nichts her macht. Wahrhaft zum Niederknien: Risotto mit schwarzen Trüffeln oder zarte Ja¬cobsmuscheln. Zu alledem noch herz¬liche Gastgeber.
Maral: S. 232, B 2 Eppendorfer Baum 22 Tel. 040/461699 www.restaurant-maral.de Mo-Sa 12-1 Uhr, So 18-24 Uhr U-Bahn: Eppendorfer Baum Mix aus asiatischer und mediterraner Küche direkt am Isebekkanal in locke¬rer Atmosphäre.
Paolino: S. 236, C 1 Alsterufer 2 Tel. 41 35 56 55 S-Bahn: Dammtor Di-So 12-15,18-24 Uhr Hauptgericht ab 15 €
Trotz der vielen Promis im Lokal gelingt es dem Hausherrn, auch sterblichen Gästen ein familäres Gefühl zu vermit¬teln. Phantastisch im Sommer die Ter¬rasse, aber auch im Winter der Blick. Ob Risotto oder Kalbsleber in Salbei¬butter, das Essen ist lecker, aber nicht besonders raffiniert.
Saliba: S. 234, C 1 Leverkusenstr. 54 Tel. 85 80 71 www.saliba.de S-Bahn: Diebsteich Mo-Sa 18-24 Uhr Hauptgerichte um 20 €
In dem Backsteingemäuer des alten Kraftwerks sitzt man auf Diwanen. Die Vorspeisen – mit Walnuss gefüllte Dat¬teln, arabische Minipizzen -, aber auch die Hauptgerichte der syrisch-libanesi¬schen Küche sind verlockend.
Wa-Yo: S. 233, E 3 Hof weg 75 Tel. 22711 40
Metrobus 6, Zimmerstraße Di-So 18-23 Uhr Ab 10 €
Sushi und mehr vom Feinsten im japa¬nischen Designerhotel Nippon.

Draußen
Goldfisch: S. 231, F 2 Isekai 1
Tel. 57 00 96 90 www.goldfisch.de U-Bahn: Eppendorfer Baum Mo-Fr 12-23 Uhr, Sa, So ab 10 Uhr Hauptgerichte ab 13 €
Deckchairs auf Sonnenterrasse mit Blick auf den Isebekkanal, wo er am schönsten ist. Die Fischvariationen >Goldfisch< eignen sich als leichte Kost für einen sonnigen Mittagstisch. Oder man lässt sich einen Picknickkorb zu¬sammenstellen und steigt unten am Steg in ein Kajak. Gute Desserts.
Landhaus Walter: S. 233, E 1 Hindenburgstr. 2 Tel. 27 50 54 www.landhauswalter.de U-Bahn: Saarlandstraße Mo-Sa 11-24 Uhr, So 10-22 Uhr Hauptgericht ab 10 €
Ein Biergarten in Hamburg: An heißen Sommerabenden sind die fast 100 Ti¬sche unter den alten Linden im Stadt¬park heiß begehrt. Typisch norddeut¬sches Essen, aber auch Salate.
Schauermann: S. 235, F 3 Hafenstr. 136-138 Tel. 040/31 794660 www.restaurant-schauermann.de
Mo-Sa ab 18.30 Uhr U-Bahn: Reeperbahn Beste mediterrane Küche, Außenter¬rasse; schönster Blick auf den Hafen.

Für mehr Infos: Cambodia to Vietnam via Mekong river | Halong Bucht Tour | Urlaub Kambodscha Visum

ESSEN UND TRINKEN 2

Szenebistros
Abendmahl: S. 235, E 3
Hein-Köllisch-Platz 6
Tel. 31 27 58
S-Bahn: Reeperbahn
Mo-Do 19-23 Uhr, Fr-So 18-23 Uhr
s. S. 99
Bereuther: S. 232, B2 Klosterallee 100 Tel. 41 40 67 89 www.bereuther.de
U-Bahn: Hoheluft Mo-Sa 19-23.30
Exquisite Pasta als Vorspeise und Reh¬keule als Hauptgericht garantieren in einem unaufdringlichen Ambiente ei¬nen entspannten Abend mit Champa¬gner (5 €), den man sich leisten kann.
Küchenwerkstatt: S. 233, E3 Hans-Henny-Jahnn-Weg 1 Tel. 22 92 75 88 Di-Sa 12-14.30 und 19-22 Uhr Metrobus: 6 3-Gänge-Menü 36 €
Kleine Karte mit abwechslungsreicher Küche: neudeutsch-mediterran-asia- tisch. Besondere Spezialitäten Aalfilets und Grünkohlravioli. Junges Kochteam mit hoher Ambition.
Brücke: S. 232, B3 Innocentiastr. 82 Tel. 422 55 25 U-Bahn: Hoheluft
Mo-Sa 12-14 und 19-23, So 18-24 Uhr Besonders Werbeleute und Journali¬sten bevorzugen das Restaurant in Harvestehude mit kleiner Karte und ho¬hem Niveau.
Eisenstein: S. 234, C2 Friedensallee 9 Tel. 390 46 06
www.restaurant-eisenstein.de S-Bahn: Altona
Mo-Sa 11-1.30 Uhr, So ab 10 Uhr Hauptgerichte ab 8 €
Mit Industriecharme in den Zeisehallen in Ottensen (s. S. 119). Gute Pizza.
Elba: S. 234, D3 Große Elbstr. 49
Tel. 809 00 90 00 Bus: 383
Mo-So 12-24 Uhr Hauptgerichte um 20 €
Man sitzt sehr schön mit Blick auf die Elbe. Mittags ist es hier sehr voll, abends muss noch am Preis-Leis- tungs-Verhältnis gearbeitet werden.
Fusion: S. 238, C1 Drehbahn 49 Tel. 30 99 90
U-Bahn: Gänsemarkt, Metrobus: 5 Mo-Fr 12-15, Mo-Do 19-22,
Fr/Sa 19-24, So 18-22 Uhr Hauptgerichte um 20 €
Stardesigner Matteo Thun schuf ein minimalistisches Interieur – perfekt passend zur Fusion-Food-Küche. Ein absolutes Highlight nach dem Opern¬besuch ist nicht nur optisch die >Side- Fusion-Dessert-Platte« für zwei Perso¬nen (20 €)!
Henssler+Henssler: S. 235, D3
Große Elbstr. 160
Tel. 38 69 90 00
www.h2dine.de
Bus: 383
Mo-Sa 12-15, 18-23.30 Uhr Tagesmenü um 35 €
Ehemalige Markthalle gegenüber dem England-Terminal. Am langen Sushi- Tresen wird von den Brüdern Henssler japanische Fischküche vom Feinsten serviert. Unbedingt das hausgemach¬te Eis probieren!
Bank: S. 236, B2 Hohe Bleichen 17 Tel. 040/2380030 www.diebank-brasserie.de
Mo-Sa 11.30-23.30 Uhr U-Bahn: Gänsemarkt Hauptgerichte ab 18 € Metropolenfeeling in ehemaliger Bank. Kreative Küche und viele Gäste aus der Medien-und Kulturszene.
Luxor: S. 235, E1 Max-Brauer-Allee 251 Tel. 430 01 24 www.restaurant-luxor.de Bus: 115
Mo-So ab 19 Uhr, open end Am Rand des Schanzenviertels ver¬sammelt sich hier die hippe Szene, um sich in Knoblauchöl gegrillte Riesen- gambas mit Süßkartoffel-Püree (17,50 €) reinzuziehen. Gute Küche und ent¬spannte Atmosphäre. Vor der Tür im Sommer Außenterrasse.
Nil: S. 235, F2 Neuer Pferdemarkt 5 Tel. 439 78 23 U-Bahn: Feldstraße www.restaurant-nil.de Mi-Mo 18-24 Uhr Hauptgericht um 17 €
Täglich wechselnde Karte mit neu¬deutschen Gerichten im ehemaligen Schuhgeschäft auf drei Ebenen für die Szene, die sich erst spät ins Herz von St. Pauli vorwagt: Werber und andere schwarze Pullover. Auf der Weinkarte 80 internationale Tropfen. Sonntags zum Abendbrot wird gegessen, was auf den Tisch kommt (18 €).
Piment: S. 231, E2 Lehm weg 29 Tel. 42 93 77 88 U-Bahn: Hoheluft
Mo-Sa 18.30-22.30 Hauptgericht um 25 €
Hier kocht der Witzigmann-Schüler Wahabi Nouri, der für seine französisch inspirierte Küche schon den ersten Mi- chelin-Stern einheimste. Ob Hirsch¬rücken oder Couscous – immer gelingt ihm eine überraschende Kreation. Klein und edel, unbedingt vorbestellen.
Realto: S. 238, C3 Michaelisbrücke 3 Tel. 36 43 42 www.realto-hamburg.de U-Bahn: Stadthausbrücke Mo-Fr 12-15,18-24 Uhr, Sa 18-24 Uhr Ein paar Stufen nach unten, und man sitzt auf Augenhöhe mit dem Fleet. Fisch (vor allem der gegrillte Bachsaib¬ling mit Kräuterfüllung 13,50 €) ist frisch und lecker. Hier darf man auch rein, wenn man über 30 ist!
Rexrodt: S. 233, E4 Papenhuder Str. 35 Tel. 229 71 98 Metrobus: 6
Mo-Fr 12-15, Mo-So 18.30-23 Uhr Schon allein wegen der Jugendstilka¬cheln in der ehemaligen Metzgerei lohnt sich der Besuch. Gute Weinkarte!
Rive: S. 235, D3 Van-der-Smissen-Str. 1 Tel. 380 59 19 Bus: 383
Mo-So 12-24 Uhr
Das Tollste ist im angenehm leeren Restaurant am Nachmittag zu sitzen und den Elbdampfern hinterherzuträu¬men. Abends geht es hier eher laut zu. Selbst in nicht so lauen hanseatischen
Sommernächten sitzt man auf der be¬heizten Terrasse am Wasser. Unbe¬dingt Fisch essen! Internationales Pu¬blikum. Hauptgerichte um 20 €.
Zur Traube: S. 234, C3 Karl-Theodor-Str. 4 Tel. 39 90 82 36 S-Bahn: Altona
So-Do 18-23 Uhr, Fr, Sa 18-24 Uhr Seit 1884 Weinhandlung, dann ab 1925 Weinlokal: Die historische Einrichtung ist im unteren Stockwerk beibehalten. Zum Weintrinken sitzt man in holzver¬täfelten Sitznischen. Die Karte bietet leckere kleine Gerichte.
Vienna: S. 231, D 4 Fettstr. 2 Tel. 439 91 82 S-Bahn: Sternschanze U-Bahn: Christuskirche Di-So 19-23 Uhr
Schon seit Jahren: klein, voll, trendy. An Plätzen mangelt’s immer, reservie¬ren geht nicht. Selbst das Wildschwein macht sich hier klein und taucht ge¬würfelt auf (16,50 €). Auf die Weinemp¬fehlung ist Verlass, so fühlen sich die vielen Stammgäste hier wie zu Hause.
Weite Welt: S. 235, E2 Große Freiheit 70 Tel. 319 12 14 www.weite-welt.de S-Bahn: Reeperbahn So-Do 18-1 Uhr, Fr, Sa 18-3 Uhr Mitten im Rummel des Kiez ein reelles, trotzdem schickes Restaurant in einer ehemaligen Fischräucherei. Große Por¬tionen! Zu empfehlen: Das Angusrind mit Spätzle und Nüssen (22,50 €).

Besuchen Sie uns unter: Mekong cruise from Vietnam to Cambodia, Halong Bucht touren, Kambodscha Visum on arrival

ESSEN UND TRINKEN

Hamburg kulinarisch
Hamburg ist die deutsche Hauptstadt der Gourmets. Im Michelin-Restau- rantführer steht die Hansestadt mit neun Ein-Stern-Küchen an der Spitze. Darunter Seven Seas auf dem Süll¬berg, Louis C. Jacob, Tafelhaus, Landhaus Scherrer, Piment und das Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten. In diesen Restaurants wird man vor al-lem mit internationaler Küche be¬glückt. Wie überall isst auch der Han¬seat inzwischen, ob zu Hause oder draußen, Pasta und Pizza. In Hamburg hat italienische Küche durchaus Tra¬dition, die Auswahl ist entsprechend groß und gut.
Da der Hamburger andererseits Traditionalist ist, gibt es darüber hin¬aus aber auch hanseatische Haus¬mannskost: Ob Aalsuppe (>Alles-Drin- Suppe<), Labskaus (Kartoffelbrei mit Corned Beef, Salzgurken, Spiegelei und Rote Beete) oder Birnen, Bohnen und Speck – wie überall auf der Welt ist auch hier das ursprüngliche >Klei- ne-Leute-Essen< zur landestypischen Küche avanciert.

Gourmetrestaurants
Tafelhaus: S. 234, B3 Neumühlen 17 Tel. 89 27 60
Mo-Fr 12-14,19-24, Sa/So ab 19 Uhr.
Bus: 112
Hauptgericht ab 28 €
Christian Rach begeistert seine Gäste mit ambitionierter Küche, hat aber auch eine Neigung zu bodenständigen Klassikern: Kaviar, Steinpilzen, Kalbs¬bäckchen und Bauernterrine.
Landhaus Scherrer: S. 234, B3
Elbchaussee 130
Tel. 880 13 25, Fax 880 62 60
www.landhausscherrer.de
Bus: 36
Mo-Sa 12-14.30, 18.30-23.30 Uhr Hauptgericht 22-39 €
Mittags von den Chefetagen der Ver¬lagshäuser zum Businesslunch (35 €) frequentiert. Abends gönnt man sich Klassiker wie Vierländer Ente in bürger¬lichem Ambiente (ein Michelin-Stern).
Petit Delice: S. 239, D2 Große Bleichen 21 Tel. 34 34 70 www.petitdelice.de U-/S-Bahn: Jungfernstieg Mo-Sa 11.30-23 Uhr Mitten in der City in der Galleria-Pas- sage ist vom Küchenchef bis zu den Stühlen alles in schwarz-weiß. Mit Blick auf das Bleichenfleet (im Sommer auch draußen) genießt man leichte Küche wie Sashimi von Thunfisch mit lauwar¬mem Kartoffelsalat (9,90 €) oder Rin¬dercarpaccio mit Frühjahrstrüffeln. Ge¬nau das Richtige für zwischendurch.
Atlantic Restaurant: S. 239, F1 An der Alster 72 Tel. 040/288886640 www.kempinski.atlantic.de
Mo-Sa 12-15, 17.30-23.30, So
17.30-23.30 Uhr U/S-Bahn: Hauptbahnhof Sven Büttner hat die Küche im Hotel Atlantic mit gewagten Kombinationen wie »Hummer mit Spanferkel auf Apri¬kosenragout« auf kulinarisch höchstes Niveau gekocht. Dazu kommen noch die Logenplätze mit Blick auf die Alster!
Süllberg:
Süllbergterrasse 12 Tel. 86 62 52 77 www.suellberg-hamburg.de S-Bahn 1: Blankenese, Bus: 48 Restaurant Mi-So 18.30-23 Uhr Bistro tägl. 11.30-23 Uhr Terrassen (bei schönem Wetter wie Bistro)
Gourmetrestaurant »Seven Seas«, Bis¬tro und Biergarten – für jeden Ge¬schmack und jeden Geldbeutel etwas bietet der mehrfach ausgezeichnete Küchenchef Karlheinz Hauser. Wer denn nach dem guten Essen gar nicht mehr nach Hause will, kann in einem der elf Zimmer nächtigen (s. S. 125).

Sehen Sie mehr: Vietnam to Cambodia via Mekong Delta | Touren Halong Bucht | Rundreise Vietnam Kambodscha

TIPPS UND ADRESSEN 3

Pensionen, B&B
Bed & Breakfast: S. 231, E4
Monetastr. 4 Tel. 040/41 35 49 49 U-Bahn: Schlump EZ 45, DZ 75 €
Im alten Schwesternhaus am Schlump stellt Anke Barenscher, eine gelernte Dekorateurin, sechs liebevoll renovier¬te Zimmer zur Verfügung. Internetzu gang, Kabelfernsehen und sehr gutes Frühstück.
Hotel-Pension Schwanenwik:
S. 237, E 1 Schwanenwik 29
Tel. 040/220 09 18, Fax 229 04 46 www.hotel-schwanenwik.de Metrobus: 6, Mundsburger Brücke DZ ab 62 €
Weiße Villa mit Blick auf die Außenals¬ter oder – wer es gern ruhiger hat – zum Innenhofgarten. 18 moderne Zimmer. Das Literaturhaus liegt nur ein paar Schritte entfernt.
Pension Fink: S. 232, B 4 Rothenbaumchaussee 73 Tel. 040/44 05 71, Fax 45 71 62 www.hotel-fink.de U-Bahn: Hallerstraße DZ ab 68
Kleine Pension in einer alten Stadtvilla mit nur 8 Zimmern gegenüber dem NDR. Intim und gemütlich. Zimmer 19 hat eine Terrasse zum Garten.
Schanzenstern Altona:
S. 234, C 2
Kleine Rainstr. 24-26
Tel. 040/39 91 91, Fax 39 91 91 92
www.schanzenstern-altona.de
S-Bahn: Altona
DZ 65 €
Übernachtungshaus mit 31 Zimmern mitten im Szeneviertel Ottensen. Behin¬dertengerecht. Mehrbettzimmerschon ab 20 € pro Person.
Seemannsheim: S. 235, D3
Große Elbstr. 132
Tel. 040/30 62 20, Fax 30 62 218
www.seemannsmission.org Bus: 383
EZ 28, für Seeleute 24 Echtes Hamburg-Flair: zünftig im See¬mannsheim an der schicken Hafen¬meile wohnen mit Blick auf Kräne und Docks. Es gibt auch Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsräume.

Jugendherbergen
Jugendgästehaus Horner Rennbahn:
Rennbahnstr. 100
Tel. 040/65 11 671, Fax 65 56 516
Jgh-hamburg@t-online.de
U-Bahn 3: Horner Rennbahn
Pro Person 18,10 €
270 preiswerte Betten, leider weit vom Zentrum (östl.gelegen).
Jugendherberge auf dem Stintfang:
S. 236, A3
Alfred-Wegener Weg 5 Tel. 040/31 34 88, Fax 31 54 07 Buchung über: www.hostelbooking.com U-Bahn: Landungsbrücke Ab 27 Jahren ab 20,80 €
(s. auch S. 90)
Jugendpark Langenhorn
Jugendparkweg 60
Tel. 040/53 13 050, Fax 53 24 219
www.hamburger-jugendpark.de
U-Bahn 1: Langenhorn Markt
Bus: 193
Ab 16 € pro Person Für kleine und größere Gruppen gut ge¬eignet, aber auch Einzelreisende sind gern gesehen. 4-6-Bett-Zimmer in ver¬schiedenen Häuschen, aber weit vom Zentrum (nördl. gelegen).

Lesen Sie mehr: Mekong Vietnam to Cambodia, Halong Bucht reisen, Vietnam Kambodscha Rundreise

TIPPS UND ADRESSEN 2

Mittelklassehotels
Dorint An der Messe: S. 236, A1 Schröderstiftstr. 3
Tel. 040/45 06 90, Fax 450 69 10 00 www.dorint.com/hamburg-messe U-Bahn: Messehallen DZ ab 105 €
Für Business-People, die gleich an der Messe und und dazu auch noch preis¬günstig wohnen wollen. Vom Star-Ar¬chitekten Teherani gebaut, sieht man aber nicht!
Feuerschiff: S. 236, B3
Vorsetzen
Tel. 040/ 36 25 53
www.das-feuerschiff.de
U-Bahn: Baumwall/Landungsbrücken
DZ ab 100 €
Übernachten im feuerroten Schiff: Sechs Kajüten im City-Sporthafen mit¬ten in der Stadt.
Fresena: S. 236, C1 Moorweidenstr. 34 Tel. 040/410 48 92 www.hotelfresena.de S-Bahn: Dammtor DZ ab 90 €
Charmantes Interieur, sehr persönlich geführt. Gute Webadresse mit Link zum aktuellen Kulturprogramm.
Gastwerk: S. 234, B1
Beim Alten Gaswerk 3
Tel. 040/89 06 20, Fax 890 62 20
www.gastwerk-hotel.de
S-Bahn: Bahrenfeld
DZ ab 110 €
134 helle Zimmer mit Designermöbeln in den Farben Rot, Weiß und Dunkel¬
braun-Schwarz in der Kohlenlagerhal¬le eines ehemaligen Gaswerkes. Asia¬tische Relaxingzone mit Sauna und Pool.
Hafen Hamburg: S. 236, A3 Seewartenstr. 9
Tel. 040/31 11 30, Fax 31 11 37 55 www.hotel-hamburg.de U-und S-Bahn: Landungsbrücken DZ ab 90 €
In dem Hotel oberhalb der Landungs¬brücken braucht man unbedingt ein Zimmer mit Blick zum Hafen! Nur ein paar Schritte bis ins Nachtleben von St. Pauli.
Hanseatin: S. 238, B1
Dragonerstall 11
Tel. 34 13 45, Fax 34 58 25
www.hotel-hanseatin.de/
U-Bahn: Gänsemarkt DZ ab 90, EZ ab 50 €
Die Atmosphäre ist gut in Hamburgs erstem Frauenhotel mit nur 13 Zim¬mern (allerdings einige ohne Bad). Cafe und Gartenterrasse im schön renovier¬ten Haus. Blick auf die Musikhalle.
Junges Hotel: S. 237, E2
Kurt-Schumacher-Allee 14
Tel. 040/41 92 30, Fax 41 92 35 55
www.jungeshotel.de
U- und S-Bahn: Hauptbahnhof
DZ ab 97 €
Für Familien gibt es auch Zimmer mit bis zu 6 Betten und Kinderspielräume. Die Lage ist zentral, die Ausstattung modern und freundlich.
Nippon: S. 233, E3 Hofweg 57
Tel. 040/227 11 40, Fax 22 71 14 90 www.nippon-hotel-hamburg.de Metrobus: 6, Zimmerstraße DZ ab 110 €
Im klaren Japan-Stil. Man geht auf Ta- tami, und die Shojis lassen das Tages¬licht nur gefiltert herein. Bestes Sushi!
Strandhotel Blankenese:
Strandweg 13
Tel. 040/866 23 00, Fax 86 49 36 www.strand-hotel.de S-Bahn: Blankenese, Bus: 48 DZ ab 120 €
Eine alte Jugendstilvilla am Elbstrand mit romantischem Flair. Das Turmzim¬mer wird von Pärchen gern als Liebes¬nest genutzt.
25 Hours: S. 234, B1
Paul-Dessau-Str. 2
Tel. 040/85 50 70, Fax 855 07 100
www.25hours-hotel.de
DZ ab 108, Young-Rate für unter 25-
jährige ab 64 €
Hamburgs erstes Low-Budget Design- Hotel mit Meditationsraum, Gemein¬schaftswohnzimmer, Sushi-Bar, Lounge und Dachterrasse. Untergebracht in ei¬
nem ehemaligen Kontorhaus ganz in der Nähe vom Partnerhotel Gastwerk.
Vorbach: S. 232, B4
Johnsallee 63-67
Tel. 040/44 18 20, Fax 44 18 28 88
www.hotel-vorbach.de
S-Bahn: Dammtor
DZ ab 93 €
Mitten im Univiertel wohnt man ruhig im Gründerzeitpalais. An die Alster, zum Museum und in die City ist es nicht weit.
Wedina: S. 237, D2 Gurlittstr. 23
Tel. 040/24 30 11, Fax 280 38 94 www.wedina.de S- und U-Bahn: Hauptbahnhof DZ ab 100 €
Schriftsteller, die im Literaturhaus le¬sen, wohnen im Wedina im Stadtteil St. Georg gratis. Die Zimmer sind indivi¬duell gestaltet und Dichtern gewidmet. Frühstück im Sommer auch im Garten.

Einfache Hotels
Etap: S. 235, F3
Simon-von-Utrecht-Str. 64
Tel. 040/31 76 56 20, Fax 65 04 65 55
www.etaphotel.com
U-Bahn: St. Pauli
DZ 49 €
Das 192-Zimmer-Hotel in St. Pauli bie¬tet besten Standard-Komfort zu günsti¬gen Preisen. Frühstücken muss und kann man gut um die Ecke.
Instant Sleep: S. 235, E1
Max-Brauer-Allee 277
Tel. 040/43 18 23 10, Fax 43 18 23 11
www.instantsleep.de Bus: 115, Schulterblatt DZ ab 21 €
Über der Bar Rossi, direkt im Schan¬zenviertel, können Reisende mit kleinem Budget übernachten. Es gibt Mehr¬bettzimmer und Doppelzimmer. Geträn¬ke kommen aus dem Automaten, und zu jedem Bett gehört ein kleiner Spind.
Galeriehotel Sarah Petersen:
S. 237, D2
Lange Reihe 50
Tel./Fax 040/24 98 26
www.galerie-hotel-sarah-petersen.com
U- und S-Bahn: Hauptbahnhof
DZ ab 85 €
Das Künstlerhotel zwischen Schau¬spielhaus und Alster mitten in St. Ge¬org bietet Platz für 14 Gäste und ist entsprechend individuell geführt und eingerichtet.
Pension am Rathaus: S. 239, D/E3 Rathausstr. 14
Tel. 040/33 74 89, Fax 30 39 38 34 www.pension-am-rathaus.de U-Bahn: Rathaus DZ ab 42 €
Sehr einfach, aber dafür direkt um die Ecke von Rathaus und Mönckeberg- straße. Einige der 17 Zimmer mit eige¬nem Bad.
Rock’n’Roll-Hotel Kogge:
S. 235, E3
Bernhard-Nocht-Str. 59 Tel. 040/31 28 72, Fax 33 44 21 85 www.kogge-hamburg.com U-Bahn: St. Pauli
DZ ab 48 €, im Mehrbettzimmer pro Person ab 18,50 €
Schanzenstern: S. 235, F1 Bartelsstr. 12
Tel. 040/439 84 41, Fax 439 34 13 www.schanzenstern.de S-Bahn: Sternschanze DZ ab 50 €
Mitten im Schanzenviertel, klein, le¬bendig und preiswert, auch Mehrbett¬zimmer.
Stern: S. 235, E3 Reeperbahn 154
Tel. 040/31 76 99 90, Fax 31 76 99 99 www.stern-hamburg.de S-Bahn: Reeperbahn DZ ab 51 €
Mitten auf St. Pauli liegt dieses einfa¬che Hotel mit über 300 Zimmern. Zum Übernachten reicht’s!
Yoho: S. 231, D 4 Moorkamp 5
Tel. 040/284 19 10, Fax 28 41 91 41 www.yoho-hamburg.de U-Bahn: Schlump DZ 86 €, Rabatt für unter 27-jährige In einem Gründerzeithaus puristische Zimmer mit Internet-Anschluss. Im Re¬staurant Mazza orientalische Speisen.

Für mehr Infos: Mekong express bus Vietnam to Cambodia | Halong bay touren | Rundreise Kambodscha Vietnam

TIPPS UND ADRESSEN

ÜBERNACHTEN
Das Hotelangebot hat in Hamburg in¬zwischen Metropolenniveau. Vor allem im hochpreisigen Segment gibt es eine gute Auswahl. Neben den alten Grand Hotels haben sich auch jüngere De¬signerhotels überall in der Stadt eta¬bliert. Auch, was das Übernachtungs-angebot für jüngere Leute betrifft, hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Und natürlich gibt es auch in Hamburg Bed & Breakfast.
Luxushotels
Atlantic: S. 239, F 1 An der Alster 72 Tel. 040/288 80, Fax 24 71 29 www.kempinski.atlantic.de U-und S-Bahn: Hauptbahnhof DZ ab 180 €
(s. S. 156)
Dorint: S. 238, C 3 Alter Wall 40
Tel. 040/36 95 00, Fax 369 50 10 00 www.dorint.de U-Bahn: Rödingsmarkt DZ ab 220 €
Aus dem ehemaligen Postamt wurde ein Fünf-Sterne-Designhotel. Toller Wellnessbereich mit Schwimmgrotte.
Le Royal Meridien: S. 237, D 2 An der Alster 52-56 Tel. 040/210 00, Fax 21 00 11 11 www.lemeridien.com/Hamburg U- und S-Bahn: Hauptbahnhof DZ ab 285 €
284 Zimmer in einmaliger Lage mit Als¬terblick. U. a. ausgestattet mit 50 Ex¬ponaten von Hamburger Künstlern.
Louis C. Jacob
Elbchaussee 401-404
Tel. 040/82 25 50 Fax 82 25 54 44
www.hotel-jacob.de,
Schnellbus: 36 nach Blankenese DZ ab 220 €
Elegantes Hotel in Blankenese, s. S. 123
Park Hyatt: S. 239, F 3
Bugenhagenstr. 8-10
Tel. 040/33 32 12 34, Fax 33 32 12 35
www.hamburg.hyatt.com
U-und S-Bahn: Hauptbahnhof
DZ ab 180 €
Im renovierten Levantehaus direkt an der MönckebergstraBe, mit großem Pool und Wellnessbereich.
Side: S. 238, C 1 Drehbahn 49
Tel. 040/30 99 90, Fax 30 99 93 99 www.side-hamburg.de U-Bahn: Gänsemarkt,
S-Bahn: Dammtor DZ ab 205 €
Das Interieur von Star-Designer Matteo Thun wird mit einer Lichtinszenierung von Robert Wilson effektvoll in Szene gesetzt. Alles cool und edel.
Vier Jahreszeiten: S.239, D1 Neuer Jungfernstieg 9-14 Tel. 040/349 40, Fax 34 94 26 00 www.hvj.de
U-und S-Bahn: Jungfernstieg DZ ab 255 €(s. S. 81)

Gehobener Komfort
Abtei: S. 232, C2 Abteistr. 14
Tel. 040/44 29 05, Fax 44 98 20 www.abtei-hotel.de U-Bahn: Klosterstern DZ ab 160 €
11 Zimmer in einer Villa von 1875 un¬weit der Außenalster, zum Teil mit eng¬lischen Antiquitäten und exquisiten Bä¬dern ausgestattet.
East: S. 235, F2 Simon von Utrecht-Str. 31 Tel. 040/309930 www.east-hamburg.de U-Bahn: St. Pauli DZ ab 170 €
Trendiges Designhotel mit großem Lounge- und Barbereich gleich neben der Reeperbahn.
Elysee: S. 236, C1
Rothenbaumchaussee 10
Tel. 040/41 41 20, Fax 41 41 2733
www.elysee.de
S-Bahn: Dammtor
DZ ab 156 €
Das komfortable moderne Business¬hotel hat ein Schwesterhaus bekom¬men: das »Grand Elysee«, das zur Moorweide ausgerichtet ist. Pool und Sonnenterrasse.
Europäischer Hof: S.237, D2 Kirchenallee 45
Tel. 040/24 82 48, Fax 24 82 47 99 www.europaeischer-hof.de U-und S-Bahn: Hauptbahnhof DZ ab 133 €
Eurotherme und eine 150 m lange Wasserrutsche – allein deswegen kom¬men manche Gäste.
Steigenberger: S. 238, C3
Heiligengeistbrücke 4
Tel. 040/36 80 60, Fax 36 80 67 77
www.steigenberger.de
S-Bahn: Stadthausbrücke
U-Bahn: Rödingsmarkt
DZ ab 165 €
Von Wasser umgeben, direkt am Fleet zwischen Hafen und City gelegen, strahlt das Hotel eine angenehme Weit¬läufigkeit aus.

Besuchen Sie uns unter: Mekong border crossing Vietnam to Cambodia, 2 Tages Tour Halong Bucht, Kambodscha Vietnam Rundreise

NACH RATZEBURG UND MÖLLN

Östlich von Hamburg zwischen Ratzeburg und Mölln knüpft ein See an den anderen. Eine ideale Kombina¬tion von Natur und Kultur ist die Rad- oder Wander¬tour vom Luftkurort Ratzeburg nach Mölln, die sich über etwa 8 km erstreckt. Nach Ratzeburg kann man von Hamburg aus mit dem Zug fahren.

Ratzeburg
Wie eine Perle liegt die Inselstadt in¬mitten der Südholsteinischen Seenlandschaft. Über die Bahnhofsallee und den Lüneburger Damm gelangt man zur Schlosswiese; von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die ma¬lerische Altstadtinsel mit dem romani¬schen Dom, der im 12. Jh. unter Hein¬rich dem Löwen erbaut wurde. Im Klos- terinnenhof steht der »Bettler auf Krücken« von Ernst Barlach. Der Maler und Bildhauer (1870-1938) verbrachte in Ratzeburg seine Jugend und wurde auf dem Vorstädter Friedhof begraben. Das Ernst-Barlach-Museum genießt internationalen Ruf. Das Barlach-Haus befindet sich am Barlach-Platz 3 neben der Petri-Kirche (Di-So 10-13, 14-17 Uhr).
Von Ratzeburg nach Mölln
Wer nicht in die Stadt möchte, blickt noch einmal über den weit ausla¬denden Ratzeburger See, bevor die Wanderung losgeht. Rechter Hand er¬streckt sich gen Süden der Küchen¬see, an dessen Westufer der Radfern¬weg von Lübeck bis Lauenburg ent¬ langführt. An der Südspitze des Kü¬chensees bietet sich die Liegewiese bei Farchau zum Picknicken und Ba¬den an. Von Farchau geht es Richtung Fredeburg zum Wisentgehege am Ort¬seingang. Vom Wisentgehege fährt man durch den Farchauer Forst gen Süden, wobei man nach 3 km die Straße von Schmilau nach Mölln kreuzt. Nach weiteren 3 km auf dem Radfernweg biegt nach links ein Weg zum Pinnsee ab. Der idyllische, ganz von Wald umgebene See mit 1a-Was- serqualität ist rund herum frei zugäng¬lich. In westlicher Richtung geht es durch den Wald am Ufer des Schul¬sees entlang geradewegs auf die Eu¬lenspiegelstadt Mölln zu.
Mölln
Schon von weitem weist der Turm der St. Nikolai-Kirche den Weg ins Zen¬trum der Altstadt mit ihren kleinen ro¬mantischen Gässchen. Bis in das 19. Jh. hinein blieb die in einer Urkunde aus dem Jahre 1188 erstmals erwähn¬te Stadt von ihren mittelalterlichen Mauern umschlossen.
Im alten Zentrum, gegenüber dem Historischen Rathaus, befindet sich das Museum für den prominentesten Möllner – Till Eulenspiegel. In einem sorgfältig restaurierten Fachwerkhaus von 1582 hat der Narr Till Eulenspiegel seit 1995 >seine< Dauerausstellung. Das Museum zeigt Gemälde, Grafiken und Plastiken, die Till Eulenspiegels Leben und Wirken illustrieren, und et-liche Buchausgaben. Das erste Eulen¬spiegelbuch ist übrigens um 1510 er¬schienen. Nach dieser Überlieferung soll Eulenspiegel 1350 in Mölln ge¬storben sein. Ein Gedenkstein an der St. Nikolai-Kirche erinnert an dieses Ereignis (Di-Fr 14-16, Sa/So 11-13, 14-16 Uhr).
Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch des historischen Wasser¬turms. Der Turm auf dem Klü- schenberg vermittelt Ihnen einen un¬vergesslichen Ausblick auf die Stadt und ihre einzigartige Umgebung. Im Turm selber ist eine interessante natur¬kundliche Ausstellung eingerichtet.
Von Mölln aus kann man noch viele andere Seen in der Umgebung erkun¬den oder in einer knappen Stunde be¬quem mit dem Zug wieder über Büchen nach Hamburg fahren.

Lesen SIe mehr: Vietnam to Cambodia Mekong Delta | Halong Bucht 2 Tagestour | Vietnam Kambodscha Rundreise individuell

Ausflüge in die Umgebung

EINE FAHRRADTOUR INS ALTE LAND
Das Alte Land, ein 7 km breiter Marschengürtel am Süd¬ufer der Elbe, ist das größte geschlossene Obstan¬baugebiet Nordeuropas. Das angenehme Klima über¬rascht, denn die raue Nordsee ist in greifbarer Nähe.
Besonders Ende April/Anfang Mai, wenn die Kirsch- und Apfelbäume in voller Blüte stehen und ein weiß- und zartrosafarbenes Blütenmeer das Land verzaubert, kommen zahlreiche Besu¬cher an die Elbe.
Die HADAG-Fähre in Blankenese quert in 10-15 Minuten die Elbe, und man ist in Cranz, einem Stadtteil von Hamburg. Auf dem Elbdeich entlang radelt man in Richtung Jork-Borstel. Im Zentrum des Ortes die Windmühle »Aurora«. Die Kirche im Ortsteil Börstel mit ihren geschnitzten Bänken und ei¬nem sehr alten Bronzetaufbecken ist ebenso sehenswert wie die beiden an¬deren Kirchen in den Ortsteilen Jork und Estebrügge. In Börstel befindet sich der Wehrt’sche Hof, der im 13. Jh. erbaut wurde und im 17. Jh. dem Feld¬marschall Königsmarck gehörte. Die prachtvolle Barock-Wendeltreppe, Tür¬sturz-Schnitzereien und Holzgebilde vom Gekreuzigten und Auferstandenen sind heute noch erhalten und einmalig im gesamten Alten Land.
Jork
Weiter geht es zum historischen Mittel¬punkt und Herz des Alten Landes: Jork. Der Ort war ursprünglich ein Verdener Zehnthof und ist vermutlich eine bischöfliche Gründung. Die Gemeinden Jork und Börstel sind über 750 Jahre alt. Den Einfluss, den holländische Siedler auf die Gestaltung der Orte in der heutigen Gemeinde Jork hatten, ist in allen Ortsteilen noch deutlich zu er-j kennen. Der Obstanbau im Alten Land wird bereits 1350 urkundlich erwähnt. Phantastische Herrensitze und Bauern- j häuser, gepflegte Bauernhöfe mit prachtvoll geschnitzten Prunkpforten, die so genannten Altländer Tore, sind prägend für das Alte Land. Neben der Kirche ist auch das Rathaus, der Grä- fenhof, interessant. Am 8. Oktober 1779 heiratete der Dichter Gotthold Ephraim Lessing die Witwe Eva König in Jork.
Königreich
Von Jork geht es über die Straße Oster¬jork und den Obstmarschenweg nach Königreich. Bis zur Este führt die Straße, vor der Brücke biegt man rechts ab und fährt weiter auf dem Deich bis in den Ortsteil Estebrügge. Eine Pause kann man im Estehof (Estebrügger Str. 87, Tel. 04162/275, Mi-Mo 11-20 Uhr) machen, einem Fachwerkhaus mit Garten zur Este und traditioneller Küche. Auch die St. Mar¬tini-Kirche von 1640 ist eine Besichti¬gung wert. In Estebrügge überquert man die Este und fährt danach nach links und immer an der Este auf oder hinter dem Deich entlang. Über Neu¬enfelde kann man nun zurück nach Cranz zum Elbanleger fahren.
Alternative: hinter der Brücke rechts abbiegen und durch Moorende eine idyllische Straße hinter dem Deich Richtung Buxtehude zu radeln. Bereits 959 wurde Buxtehude urkundlich er¬wähnt und kann heute noch eine schö¬ne Altstadt vorweisen. Von Buxtehude kann man mit dem Zug zurück nach Hamburg-Hauptbahnhof fahren.
Dauer der Tour: 3-4 Stunden Touristeninfo Altes Land: Jork, Am Gräfengericht 2, Tel. 04162/91 47-55, Fax 04162/ 54 61, www.jork.de, touris mus@jork.de.

Für mehr infos: Mekong from Vietnam to Cambodia, Halong Bucht 2 Tage, Vietnam Kambodscha Rundreise Baden

ALSTER – AUF DEN KANÄLEN DURCH DIE GESCHICHTE

Am meisten ist Hamburg vom Wasser geprägt. Die Elbe schmeckt nach Nordsee und Fernweh; die Alster verteilt mit ihrer unvergleichlichen Atmosphäre das Privi- eg von Anmut und Lebensart inmitten der Stadt großzügig an alle Besucher und Einwohner Hamburgs. Der direkte Zugang zum Alsterufer war für die Öffentlich¬keit aber lange Zeit unmöglich. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es der Stadt Hamburg, die Wassergrundstücke der reichen Bürger zu kaufen und sie im Rahmen der internationalen Gartenausstellung 1953 als Park zu gestalten.
»Der Elbe Schifffahrt macht uns reicher. Die Alster lehrt gesellig sein«, schrieb der Hamburger Dichter Friedrich Hagedorn (1708-1754) begeistert zu einer Zeit, in der das Bürgertum allmählich entdeckte, dass das Leben nicht nur aus Beten und Arbeiten besteht, sondern Glück oder zumindest Vergnügen durchaus auf Er¬den zu haben ist. Der Dichter selbst wusste ausgelassene Bootspartien auf der Alster zu genießen: »Beförderer vieler Lustbarkeiten/ Du angenehmer Alsterfluss/ Du mehrest Hamburgs Seltenheiten /Und ihren fröhlichen Genuss…«
Zu diesen hamburgischen »Seltenheiten« gehören auch die vielen verwunsche¬nen Kanäle rund um die Alster, die in unterschiedlichste Stadtteile führen und eben auch die beiden Hauptgewässer Alster und Elbe verbinden. Eine Kostbarkeit, die zunächst handfesten Nutzen bringen sollte. Entwässerung und Gütertransport standen im 19. und beginnenden 20. Jh., die Zeit der großen Kanalarbeiten, im Vordergrund. Noch bis Ende des 19. Jh. verkehrten die Alsterschuten, »Böcke« ge-nannt, vom Oberlauf der Alster bis in den Alstersee. Bergab wurden die Boote mit langen Stangen gesteuert, zurück von Pferden und Menschen gezogen, zum Bei-spiel entlang des heute besonders noblen Leinpfads. Aber schon 1860 wurde ei¬ne größere Zahl Schiffe eingesetzt, welche nicht allein auf dem Alsterbassin und dem Oberlauf der Alster bis Eppendorf und Winterhude, sondern auch auf den ka¬nalisierten Nebenbächen Eilbek, Osterbek und Isebek eine regelmäßige Verbin-dung zur Personenbeförderung unterhielten.
In der Anfangszeit der Alstertouristik war die Schifffahrt allerdings kein unge¬trübtes Vergnügen. Der Alstersee war ungeheuer verdreckt und musste 1884 aus-gebaggert werden; die Osterbek, hieß es 1894, sei gelblich-weiß und trüb und rie¬che seltsam nach Hefewasser, die Eilbek sei schwarz und schaumig, und der Ise-bek ein übel riechender Graben mit pestilenzartigen Ausdünstungen.
Heute hat die Alster durch milliardenschwere Sanierungsmaßnahmen, die die Stadt in die Alster und ihre Seitenkanäle investiert hat, Badequalität. Die braune Farbe hat sie behalten, es handelt sich um die natürliche Tönung von Moorwas¬ser. Die Wasserqualität erlaubt es also durchaus, in der Außenalster zu schwim¬men, was man ganz offiziell im Stadtparksee schon lange kann.

Sehen Sie mehr: Mekong express Vietnam to Cambodia | Halong Bucht 1 oder 2 Tage | Vietnam Kambodscha

ALSTER-KREUZFAHRT 3

Bootsverleih
Der Inhaber des Bootshaus Osterndorf ist in Personalunion auch Chef des Cafe Isekai m 70 I Boote lagern im Bootshaus oder liegen im Wasser. Zu seiner -Flot¬te« gehören 2 Ruderboote, 4 Tret¬boote, 5 Kajaks und 59 Kanus.
Isekai 139, geöffnet vom 1. Apr.- 15. Okt. 10-22 Uhr.

Alstertour mit dem Ruderboot
Die oben beschriebene Kanalfahrt kön¬nen Sie alternativ genauso mit dem Ru¬derboot abfahren. Dabei bieten sich an drei Punkten romantische Abstecher nur für Ruderer an. Schiffe haben im¬mer Vorfahrt!
1. Statt zu Beginn von der Außenals¬ter direkt in den Langen Zug einzubie¬gen, rudert man vor dem Anleger Schöne Aussicht rechts in den traum¬haft schönen Feenteich.
2. Vom Goldbekkanal lohnt sich am Goldbekhof links ein Abstecher in den schmalen Mühlenkampkanal. Direkt hinter der Poelchaukampbrücke befin¬det sich eine kleine Anlegestelle und ein Cafe. Oben führt der Poelchaukamp ins Herz von Winterhude mit vielen attrak¬tiven kleinen Geschäften und auf der rechten Seite Richtung Mühlenkamp zu einer der besten Eisdielen. Weiter geht’s per Boot bis zum Langen Zug rechts und dann direkt in die Außenalster Richtung Rondeelteich.
Unter der Heribert Weichmann- Brücke hindurch rudert man bis zur Hofwegbrücke und dann links – paral¬lel zum Hofweg – unter der Grillparzer¬brücke durch bis zum Anleger Mühlen¬kamp. Auf der Winterhuder Bootsanle¬gestelle befindet sich in bester Lage das Cafe Fiedle (11-23 Uhr, Hof¬weg 103, Metrobus 5 und 25).
Rechts geht es jetzt in den Osterbek- kanal. Alternativ kann man auch von der Außenalster über den Langen Zug, der die Stadtteile Uhlenhorst (rechts) und Winterhude (links) trennt, direkt zum Osterbekkanal gelangen.
3. Am Schluss der Tour können Ru- derer noch durch den traumhaft grü- nen Kanal unter der Blumenstraßen¬brücke und der Marie-Louisen- Straßenbrücke Richtung Alster schippern. Von hier aus lohnt ein Ab¬stecher in den Isebekkanal, oder es geht links Richtung Außenalster. Bei der dreibögigen Krugkoppelbrücke mündet die Alster gemächlich in den Stausee. Die nächstliegende -Wirt- Schaft« ist übrigens von hier aus Bob¬by Reich, gleich links hinter der Brücke am Anleger in der Außenalster.

Lesen Sie mehr: Cambodia Vietnam Mekong cruise, Halong Bucht Dschunke, Rundreisen Vietnam Kambodscha