STADTPOTRAT HAMBURG 2

Hamburger Viertel
Altona/Ottensen
Citynah und an der Elbe: Die Stadtteil¬bewohner sind hier so bunt gemischt wie sonst nirgends. Hier trifft sich ein¬fach alles: Studenten, Straßenkämpfer, allein erziehende Mütter, türkische Großfamilien und die akademisch ge¬hobene Mittelschicht. Und alles geht nah zu: Man kennt sich, man duzt sich, und die Straßen sind auch eng. Wer sich hier nicht auskennt, findet aus dem Straßengewirr kaum mehr hinaus. Muss man auch nicht, denn hier gibt es genug Kneipen und Cafes, eine leben¬dige Filmszene, interessante kleine Lä¬den, direkt am Bahnhof das schicke Einkaufszentrum >Mercado<, ein Muse¬um und sechs Theater.
Barmbek
Traditionelles Arbeiterviertel am östli¬chen Rand des Stadtparks. Auf Grund der günstigen Mieten wohnen hier die ganz Jungen und die Alten. Durch die Verwandlung von Industrieanlagen in Kulturfabriken (Kampnagel und Muse¬um der Arbeit) hat sich die Kulturszene an diesen Stadtteil angenähert.
Bergedorf
Bergedorf ist das kulturelle und wirt¬schaftliche Zentrum der Vier- und Marschlande, dem Gemüseanbauge¬biet in Hamburgs Osten. Es wirkt wie eine kleine Stadt in der Stadt. Von der großbürgerlichen Villa bis zur Hoch¬haussiedlung ist hier alles vertreten.
Blankenese
Blankenese ist die Puppenstube des Großbürgertums in Hamburgs Westen. Fast dörflich wirken die Gassen im Treppenviertel mit den kleinen weißen Kapitäns- und Fischerhäuschen. Oben am Geesthang, wo sich auch das klei¬ne Zentrum mit einer Shoppingmeile befindet, stehen die Villen mit Weitblick – jetzt getrübt durch die Aussicht auf die Werkshallen für den Airbusbau.
Eimsbüttel
Gemütliches Wohnviertel mit Gründer¬zeithäusern. Der Kiez ist die Oster¬straße, die grüne Lunge der Park am Weiher. Sehr beliebt bei Lehrerfamilien, jungen Paaren und Studentenwohn¬gemeinschaften.
Eppendorf
Auf Eppendorfer Baum und Eppendor- fer Landstraße geben nicht nur Eppen¬dorfer ihr Geld aus. Die Szene ist hier ein bisschen in die Jahre gekommen oder hat sich verzogen. Überwiegend lebt man hier in großen Altbauwohnungen. Dienstags- und freitagsvormittags trifft man sich auf dem Isemarkt!
Finkenwerder
Das ehemalige alte Fischerdorf liegt in¬nerhalb eines großen Deichrings, den man in knapp zwei Stunden leicht um¬wandern kann. Besonders schön zur Obstblüte. Bis zur großen Flut 1962 war Finkenwerder eine Elbinsel (werder = Flussinsel), dann wurde die Süder- elbe abgedeicht. Die Einwohner sind schwer geplagt vom Durchgangsver¬kehr vom und zum Elbtunnel und durch die Nähe zum Airbusbau mit seiner ei¬genen Start- und Landebahn. Das schönste an Finkenwerder ist der Blick auf Hamburgs Elbufer!
Harburg
Genau wie Altona war Harburg, im Sü¬den Hamburgs, bis 1937 eine eigen¬ständige Stadt geprägt durch Industrie und Hafen. Mehrfamilienhäuser und Hochhausviertel prägen den Stadtteil.
Harvestehude
Rotherbaum und Harvestehude sind die Sahnestücke Hamburgs. Durch die zentrale Lage, die Uni und die unmittel¬bare Alsternähe gehören die Stadtteile zu den begehrtesten Wohnvierteln der Stadt. Man muss sich die weißen Ju¬gendstilvillen und großzügigen, gut re¬novierten Altbauwohnungen nur leisten können. Ärzte, Anwälte, Chefredakteu¬re und Intendanten residieren rund um den Innocentia-Park. Rotherbaum und das ehemals jüdische Grindelviertel sind durch die Universität geprägt.
Othmarschen
Othmarschen ist eine Klasse für sich! Wenn Sie den Klischee-Hamburger kennen lernen wollen, gehen Sie am Samstagvormittag durch die Waitz- straße, Othmarschens Einkaufsmeile: die Frauen meist blond, die Kinder adrett, in Markenklamotten, die Män¬ner in Barbour-Jacken und Timber- land-Slippern. Rundherum weiße und Backsteinvillen in großen Gärten.
Schanzenviertel
Das Szene-Viertel überhaupt! Am Wo¬chenende pilgert selbst der Besuch aus Berlin auf die Piazza vor der lange heiß umkämpften Roten Flora. Knei¬pen, Cafes, Sushi-Bars, Trend-Shops – alles findet man im engsten Umkreis. Sehr beliebter Wohnort von Studenten und Kreativen. Neben St. Pauli die Nightlife-Hochburg!
St. Georg
St. Georg – zwischen Hauptbahnhof und Alster gelegen – hat sich zum Mek¬ka der Schwulenszene entwickelt. Auch wenn heftig daran gearbeitet wird, die Prostituierten und Drogen¬dealer aus dem Stadtteil zu vertreiben, hält sich das Gewerbe immer noch hier auf. Hohe Ausländerdichte und Single- Hochburg Hamburgs.
St. Pauli
Im Zentrum Hamburgs Vergnügungs¬meile Reeperbahn als Anziehungspunkt für die Touristen. Neben Glitzer und Sex gibt es auch viele kleine abgedrehte Szene-Locations. In den engen Straßen drum herum kleinbürgerliche Wohnun¬gen, in denen viele Ausländer, Studen¬ten und alte St. Paulianer leben.
Uhlenhorst
Auf der östlichen Seite der Alster gele¬gen, ist Uhlenhorst ein eher ruhiger, teils prachtvoller Stadtteil. Wer Szene¬leben braucht, wird in diesem Viertel nicht richtig glücklich. Vorne in Als¬ternähe geht es ganz fein zu, auf den hinteren Plätzen können sich auch Nor¬malbürger eine Wohnung leisten.
Wilhelmsburg
Die Elbinsel zwischen Harburg und Hamburg Zentrum gilt noch als Pro¬blemstadtteil: Ein traditionell sehr star¬ker Ausländeranteil geht einher mit ho¬her Arbeitslosigkeit. In den Grund¬schulen sind deutsche Kinder immer in der Minderheit. Inzwischen versucht man durch die Wasserlage die attrak¬tiven Seiten des Stadtteils verstärkt zu betonen. Familienfreundliche Bauten und Lofts am Wasser ziehen neue Be¬wohner an.

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